Fading Snowflake


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Ende

Wieso habe ich so oft den selben Traum? Jemand ist bei mir. Jemand sehr vertrautes. Wir reden. Er geht weg, ich wünschte er würde bleiben. Aber er geht. Ich bin alleine. Und es kommt, immer näher und näher. Ich kann nicht sagen, was es ist. Aber es ist bald da. Ich habe Angst vor ihm, es will mich zerstören. Ich liege im Bett, versuche aufzustehen aber ich kann mich nicht bewegen, nur hin und her wälzen. Es kommt von allen Seiten. Ich höre es, rieche es, schmecke es. Ich weiß, dass Menschen in der Nähe sind, die mir helfen können, also versuche ich sie zu rufen. Mein Mund öffnet sich, aber es kommen keine Geräusche heraus. Ich weiß, dass ich träume. Ich will aufwachen. Aber es geht nicht. Ich bin gefangen und habe Angst. Ich versuche zu schreien, ich schreie so laut ich kann und will nur gehört werden. Aber es kommt kein einziger Ton aus meiner Kehle. Minutenlang geht das so, bis ich schließlich aufwache.

 Genauso wie ich in diesem Traum gefangen bin, so scheine ich auch gefangen in meinem eigenen Leben zu sein. Ich schreie nach Hilfe, aber die Schreie verstummen im Nichts. Auch in meinem Leben ist es immer das gleiche Muster. Ich stehe auf, verliebe mich, verliere mich, falle hin. Jedes Mal zerreißt es mich. Ich kann dagegen nichts tun. Es scheint einfach von außen vogegeben zu sein, dass ich mich danach sehne, geliebt zu werden. Es ist ein Kreislauf. Wenn es wenigstens eine Spirale wäre, die sich immer enger um mich schließt oder sich langsam öffnet... nein es ist einfach ein gleichbleibender Kreis. Wie soll ich da heraus kommen? Ich muss da heraus kommen. Ich muss aufhören mich an die hoffnungslose Aussicht auf Liebe zu klammern und endlich zu mir selbst finden - denn nur wer sich selbst findet kann auch geliebt werden - oder mich selbst zerstören, um so den Kreislauf zu durchbrechen.

Aber diese Gedanken sind nicht neu. Immer wenn ich versuche mein Glück bei mir selbst zu finden, werfe ich alles hin, wenn ich "die spezielle Frau" entdecke. Wenn ich anfange meinen Abgang zu planen, stolpere ich ebenfalls über "sie". Ich kann nicht anders. Es gibt kein Entkommen. Ich bin gefangen.

Was bleibt mir also für eine Möglichkeit? Ist also vielleicht der Schlüssel in dem dunklen und furchteinflößenden Unbekannten, das mich in meinen Träumen verfolgt? Ist dies etwa das Ende des Kreislaufs, nach dem ich mich so sehne? Die einzige Möglichkeit es herauszufinden, ist die Angst abzulegen, die Augen zu öffnen und es anzunehmen. Was immer mein Schicksal sein mag. Komm und hole mich. Diesmal laufe ich nicht davon.

10.11.09 01:37
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mesuka / Website (10.11.09 01:46)
Ich hab keine Ahnung in wieweit dich dein Text wirklich bekümmert oder nur aus den Finger gesaugt ist.

Vielleicht kann dir das weiterhelfen.
http://mein-kummerkasten.de/61567/Schlaflaehmung-Karabasan.html

Ein sehr ähnlicher Fall !
Hast du auch das Gefühl, dich mit voller Kraft zu bewegen aber es rührt sich nichts?

gruß
Mesuka

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