Fading Snowflake


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Abschiedskuss

Sehr lange nicht mehr geschrieben... hinter mir liegen viele langwierige und schmerzhafte Heilungsprozesse mit einigen Rückschlägen verschiedenster Art. Zustände voller Lethargie, aber auch Zustände voller Aufbruchsstimmung. All der Kampf führt jedoch immer zum Unausweichlichen. Ich werde wieder der, der ich war, bevor ich zusammenbrach.

Der kleine, verspielte, kindliche, etwas ruhige, charmante, dunkelhaarige Junge, mit weichen Geischtszügen, der gern mal einen über den Durst trinkt, sich selbst und die Welt nicht allzu ernst nimmt, für jeden Spaß zu haben ist, keine Party auslässt und den Rest der Zeit dazu nutzt, einer unerreichbaren Schönheit hinterherzutrauern. Ich schätze genau das bin ich. Und je mehr ich mich dagegen sträube, desto näher komme ich wieder zurück an diesen Punkt. Das bin ich.

Hier bin ich wieder. Jetzt akzeptiere ich es. Alles was ich wollte, war einmal wieder zu gewinnen. Etwas, was mich die letzten zwei grausamen Jahre vergessen lässt. Hier bin ich wieder. Ich lebe wieder. Ich sterbe nicht mehr nur.

Grand-Prix-Sieg! So fing es an. Den billigsten Wodka, so wie früher. Alte Trinkkumpanen aus einer längst vergangenen Zeit. So wie früher. Und dann ab zur Party.

Und dann treffen wir sie. Die kleine blonde Schönheit. Sehr betrunken und aus irgendeinem Grund mag sie mich sehr gern heute. Hatte sie nicht einen Freund? War sie nicht immer recht unterkühlt zu mir? Heute ist alles anders. Sie ist doch viel zu gut für mich.

Auf der Fahrt zur Party lehnt sie sich an mich. Ich streichel sie sanft. Als wir uns verabschieden, nehmen wir uns für eine Ewigkeit in die Arme. Dann ein tiefer Blick in ihre Augen. Und wir küssen uns, ganz unschuldig, kurz, aber doch fühlt es sich so echt, so ehrlich an. Es war ein Abschiedskuss.

Da geht sie dahin. Mein Herz pocht. Gewonnen. Endlich wieder gewonnen.

Und wenn ich eins gelernt habe in all der Zeit, dann, dass sich hoffen nicht lohnt. Stattdessen habe ich diesen Tag genossen. Das Gefühl etwas Schönes erlebt zu haben. Als würde mein Leben wieder funktionieren.

Als wir heute Abend schrieben, merkte ich schnell, dass sie sich an fast nichts von Gestern erinnert. Hat sie es vergessen? Ich weiß es nicht. Aber das alles ist auch nicht so wichtig. Alles geht, nichts muss.

Nicht an ihr festbeißen, wie ich es früher gemacht habe. Dieses Mal nicht. Klappen wird es eh nicht. Wenn doch, umso besser. Wenn nicht, bleibt die Erinnerung an diese Nacht, die Erinnerung an diesen Tag, voller Glücksgefühle. Und die Gewissheit, dass nichts ungesagt bleibt.

Denn den Abschiedskuss habe ich ihr bereits gegeben.

30.5.10 23:12


Ach deswegen lebe ich noch.

Du hast mir das Lächeln zurückgebracht. Du gibst mir Kraft. Du veränderst alles. Du hast mir wieder beigebracht zu lieben. Du hast mir wieder beigebracht zu leben.

Mein Herz pocht. Gänsehaut am ganzen Körper. Ein gefühlter Wirbelsturm im Bauch. Und ein Lächeln im Gesicht. Wie lange ist dieses Gefühl her?

Dein dunkles Haar, deine tiefen braunen Augen, deine zarte helle Haut. Schneewitchen. Du bist märchenhaft.

Wenn du lachst, ist alles andere wertlos. Die Zeit steht still. Alles verblasst. Du bist einmalig.

Auf dich habe ich gewartet. Du bist meine Heldin. Du hast mich gerettet. Vor dem Abgrund. Vor ihr. Du hast das vollbracht, was niemand schaffen konnte. Ich bin frei, ich kann sie endlich vergessen und nun habe ich dich. Wie kann ich dir jemals danken?

Ich bin allein dein. Diese Kraft um mich herum. Die Luft ist aufgeladen mit deiner Energie. Ich fühle es. Ich atme tief ein, ich atme dich ein. Mein Herz pocht.

Du bist märchenhaft. Du bist einmalig. Ich werde dich nie erreichen. Du bist auf einem anderen Stern. Wärst du nur für eine einzige Minute mein, ich würde vor Glück verglühen.

Aber das alles ist gar nicht schlimm, denn nur so konnte ich gerettet werden. Du bist eine Heldin. Meine Heldin. So war es also verliebt zu sein. Ich habe es so vermisst. Das werde ich dir nie vergessen.

Und jetzt nimm mich mit auf die Reise, bring mich zurück ins Leben. Ich will davon kosten, ich will es spüren. Trag mich so weit es geht, bevor ich alleine weitergehen muss. Aber du holst mich da raus. Du holst mich da raus. Ich liebe dich. Du bist alles.

Du bist alles. So stolz, so schön, so unschuldig, so stark. Ein Engel. Doch ein Mädchen wie du kann man nicht finden. Du bist einmalig. Dich kann man nicht finden.

Ich liebe dich.

16.3.10 00:44


Hoffnungslosigkeit, Depression und.... Buffy - Im Bann der Dämonen?!

Wow, ich bin wirklich für Überraschungen gut. Da liege ich tagelang nur im Bett und winsele herum, betrinke mich bei jeder Gelegenheit um mich zu betäuben. Und dann eines morgens finde ich eine Alternative. Ich fange an, eine alte Teenie-Serie zu schauen. Buffy - Im Bann der Dämonen. Oh man :-D

Na gut, im Bett liege ich immer noch die meiste Zeit. Aber irgendwie hilft mir das ganze. Ablenkung. Durch so etwas banales. Erinnert mich an früher. Manchmal versteckt sich das Glück in den Dingen, die uns am wenigsten dazu geeignet erscheinen. Dann eben diese alte Teenie-Serie.

Ich fühle mich fast wie 12. Damals, als die Serie gerade total der Renner war und ich auf Sarah Michelle Gellar abfuhr. Ich habe das ganze immer heimlich gesehen, man musste ja noch seine Männlichkeit und Coolness bewahren

Ich fühle mich fast wie 14. Als ich mich in Fantasien flüchtete, um dem Leben zu entkommen. Es waren mehr als nur Teenager-Träume. Es wurde ein Teil von mir. Meine Lebenseinstellung. Die Flucht vorm Leben.

Wer braucht schon ein eigenes Leben, wenn ich zuschauen kann, wie die kleine, hübsche Dämonenjägerin mal eben ein Doppelleben auf die Reihe kriegt? Was mache ich mir Gedanken über meine Problemchen, wenn sich Buffy und ihre Freunde jeden Tag ein paar Dämonen stellen müssen? Dafür sind diese Serien schließlich da.

Witzig. Ich wette, so schnell käme keiner darauf, dass ich so etwas sehen würde. Witzig. Und vielleicht ist es ja das, was mich wieder auf die Bahn bringt. Keine Therapeutin, keine Freunde, keine Familie, keine Frau. Nein, eine einfache Teenie-Serie. Und das wäre wirklich witzig.

17.2.10 01:29


Chantal mit einem 'L'

Woran liegt es, dass meine schlimmsten Feinde sich immer als meine besten Freunde herausstellen? Oder ist es andersrum?

3 Tage im Bett. Keine Klamotten gewechselt. Gesoffen, geweint, gewimmert. Musik gehört, mich eingeschlossen, geheult wie ein Schlosshund. Es wird mit jedem Mal schlimmer.

Ich Esel. Ich törichter Esel. Was hab ich mir gedacht? Sie war Fahrerin. Ich kannte sie schon vom Sehen. Hübsch. Witzig. Nett. Aber eine Schlampe, oder nicht? Ich war betrunken. Er war viel betrunkener. Er machte sich sehr an sie heran, sie ließ ihn abblitzen. Doch keine Schlampe. Sie ist anders. Sie ist besonders. Auf einmal war es so weit. Törichter Esel. Ich habe gehofft. Einen ganzen Tag. Der schönste Tag seit langem. Was hab ich mir gedacht?

Natürlich sprang sie am nächsten Tag auf ihn an. Natürlich ist sie so, wie alle anderen auch. Natürlich ist sie eine Schlampe. Natürlich ist sie wie Carolin. Sie ist weg.

Kleines Stückchen Hoffnung, für immer verloren. Der Schmerz nimmt mit jedem Mal so unglaublich zu. Kein Weltuntergang, kein wichtiger Mensch, kein großer Verlust. Eigentlich. Aber alles ist verloren, nichts ist mehr wichtig und die Welt ist schon lange untergegangen. Kleines Stückchen Hoffnung. Sie hat mich zerrissen.

Chantal. Mit einem 'L'. Es ging nie um dich. Es geht um viel mehr. Um Leben und Sterben. Hoffen und Bangen. Liebe und Freundschaft. Um mich und sie. Es ging immer nur um $sie. Carolin.

Sie war auch da, wie ein Schatten liegt sie auf dieser verfluchten Nacht. Nur ein Blick, eine flüchtige Umarmung und fort war sie. Verfluchte Nacht.

Gibt es noch sowas wie Freundschaft? Wem soll ich trauen, dass er mich nicht verletzt, wenn ich aus Glas bin? Letztlich ist sich jeder selbst der Nächste. Und was soll ich sonst erwarten? Dass sie ihre Wünsche für mich aufgeben, für mein Leben, für meine Hoffnung? Der romantische Traum von Freundschaft ist ausgeträumt. Es gibt sie nicht. Zumindest nicht so, wie wir sie gern hätten.

Woran liegt es, dass meine besten Freunde sich immer als meine größten Feinde herausstellen? An falschen Vorstellungen, Hoffnungen, Wünsche, Träumen. An mir. Und an ihr. Es lag immer nur an ihr.

16.2.10 00:46


Kein Ausweg

Ich liebe dich. Aber was hat es jemals bedeutet? Ich kann nicht anders, das ist, was ich bin. Ich kann nicht einfach meine Gefühle ausschalten. Du hast mich getötet. Du hast mich aufgerichtet. Aber nur um mich wieder zusammenbrechen zu sehen. Ich weiß, dass ich es tun sollte, aber ich kann mich einfach nicht umdrehen und gehen.

Kein Ausweg. Ich werde dir nicht entkommen. Alles um mich herum, wird wieder in die Tiefe gerissen. Ich falle. Ich gehöre dir. Kein Ausweg.

Egal, wo ich bin, egal, was ich sage, egal, was ich denke. Ich werde dich immer lieben. Ohne dich bin ich unvollständig. Ohne dich kann ich nicht sein. Ich liebe dich.

 

Ich hasse dich. Du hast gesagt, dass du mich liebst. Freunde für immer. Du hast mir ein allerletztes Versprechen gegeben. Alles Lügen. Es waren alles Lügen.

Es war das letzte Mal, dass ich dir glauben konnte. Wir sind keine Freunde mehr. Wir werden es nie wieder sein. Fast alles hätte ich dir verziehen. Aber nicht das. Nicht sie.

Wie konntest du das tun? Du schiebst es auf den Alkohol. Ich brauche keine Freunde, denen ich nur nüchtern vertrauen kann. Du hast mich benutzt. Es ist vorbei.

Kein Ausweg. Das ist kein "Lebe wohl". Ich kann dich nicht ausstehen. Ich hasse dich. Ich will dir nicht mehr in die Augen sehen müssen. Nie wieder. Kein Ausweg.

Such nach einer Entschuldigung und jemanden, der sie glaubt. Mich findest du nicht mehr. Ich kann es nicht zulassen, dass du mich noch einmal so verletzt. Es ist vorbei. Aus Freundschaft wird Hass.

 

Kein Ausweg. Alkohol, Drogen, Suizid. Kein Ausweg. Depression, Angst, Liebe, Hoffnung, Schicksal, Karma. Kein Ausweg. Carolin. Für immer.

8.2.10 22:08


Carolin

Wieso musste ich von ihr träumen? Ich sollte sie hassen. Es tut weh sie zu sehen, zu riechen, zu fühlen.

Es war so wie es sein sollte. So unbeschwert. Sie hat mich geküsst. Einfach so. So niedlich, so sinnlich. Liebe ich sie immer noch? Nach all dem, was passiert ist? Ich kenne die Antwort.

Unendlich viele Küsse. Das Gefühl von Glück. Von Sicherheit. Endlich wieder zuhause.

Immer wieder schwöre ich mir, sie zu vergessen. Nie wieder über sie zu schreiben. Nur noch dieses letzte Mal. Aber jede einzelne Zeile wird nur wegen ihr geschrieben, jede einzelne schreit laut ihren Namen... die Person über die ich nie wieder schreiben wollte.

Ich hasse sie. Ich liebe sie. Ich brauche sie. Aber sie ist weg. Ich bin aufgewacht, das gute Gefühl im Bauch ist nicht mehr da. Übrig bleibt Übelkeit, Einsamkeit, Sehnsucht. Wo ist sie hin?

Lügen. Alles Lügen. Wie konnte er mir das antun? Er sagt, er vermisst unsere Freundschaft. Er sagt, er vermisst mich. Er habe Mist gebaut. Aber er hat damals gelogen. Er wird es wieder tun. Er hat mich verletzt. Die Freundschaft ist vorbei. Sie wird nicht zurückkehren. Ich kann nicht anders.

Mein wundester aller wunden Punkte. Sie war alles. Sie war die Hoffnung. Meine Vergangenheit, meine Gegenwart, meine Zukunft. Ohne sie kann ich nicht sein. Aber sie ist nicht da. Ich kann nicht verzeihen. Nicht das.

Warum kann sie das noch immer mit mir machen? Warum beherrscht sie mich so? Ich kann mich nicht wehren. Verdammte Gefühle. Aber ich kann sie nicht enfach ausstellen. Ich habe mein bestes getan sie zu ignorieren in den letzten 14 Monaten. Sie verleumdet, verlogen, verdrängt Hier ist das Ergebnis. Ein gebrochener, einsamer Mann am Boden, zu schwach um wieder aufzustehen.

Liebe ich sie noch immer? Die Antwort auf die Frage ist der Schlüssel.

Sie ist der Grund, warum ich so tief gefallen bin. Ich war damals am Scheideweg. Sämtliche verbliebene Hoffnung genommen und in ihre zarten Hände gelegt. Verdammt, sie war doch viel zu jung dafür. Sie hat sie fallenlassen. Sie hat mich fallenlassen. Sie war die allerletzte Chance, der letzte Versuch. Genau das habe ich doch damals gesagt. Es ist gescheitert. Also warum wundert es mich noch, dass mein Leben in den letzten Atemzügen steckt?

Das Mädchen aus Afrika. Sie war damals die einzige, die mich ablenken konnte. Und genau deswegen ist sie auch diesmal die einzige, der ich zutrauen kann, mir die Hoffnung zurückzugeben. Aber das war falsch. Nicht alles verblasst neben ihr. Sie nicht. Es ist zu spät. Denn all meine Hoffnung besitzt schon jemand anders.

Und solange ich lebe, lebe ich nur für dich... Jeder Atemzug, jeder Schritt, jede Träne. Es kann nur die eine Antwort geben und es wird immer nur die eine geben. Ja, ich liebe dich noch immer. Und wenn ich sterbe, sterbe ich nur für dich...

6.2.10 01:21


Ein besserer Weg zu sterben

Zurück aus Afrika. Da ist sie. Und alles ist ganz anders. Hoffnung... Träume... alles ist wieder da. Sie ist wieder da. Ich muss sie sehen. Ich brauche sie im Moment mehr als je zuvor.

Alles vergessen. Vergessen, wie es wehtat, als sie ging. Vergessen, wie hoffnungslos alles erschien. Wie eine leere Hülle kam ich mir vor. So machtlos. Da ging sie hin, langsam aber sicher ging sie fort von mir. Hier ist sie wieder. Zeit für Neuanfang.

Alles verblasst. In das Mädchen hatte ich mich doch verguckt. Jetzt scheint sie auf einmal Interesse zu zeigen. Alles vorbei. Das ist alles nichts mehr wert. Ich fühle es. Niemals könnte ich mit dieser Person glücklich werden, solange es SIE gibt. Sie überstrahlt alles.

Stoß mich nicht wieder zurück. Ich muss es diesmal schaffen aufzustehen. Sei nicht zurückhaltend, wenn ich vorsichtig versuche wieder auf die andere Seite zu gelangen. Auf die Seite des Lebens. Du bist es, die einzige Chance, die ich noch habe. Komm mit mir. Ich brauche dich.

Zeige mir einen anderen, einen besseren Weg zu leben, als ich es jetzt tue, und ich bin mir sicher, ich werde auch ihn finden... den besseren Weg zu sterben... als durch meine eigene Hand.

Wir können ihn uns schaffen, diesen kleinen Raum nur für uns. Und es wird sich richtig anfühlen, dort gehören wir hin. Denn genau das ist alles, was ich jemals war.

3.2.10 23:02


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